Das Internet und ich

 

Everything that’s already in the world when you’re born is just normal. Anything that gets invented between then and before you turn thirty is incredibly exciting and creative and with any luck you can make a career out of it.

Anything that gets invented after you’re thirty is against the natural order of things and the beginning of the end of civilisation as we know it until it’s been around for about ten years when it gradually turns out to be alright really. (Douglas Adams*)

*=Der komplette Text hier

Ich lebe schon seit den späten sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts auf diesem Planeten, was mir einen gewissen Überblick über technische und soziale Entwicklungen verschafft.
Die Aufzucht und Pflege zweier Kinder, die ich als zwar anstrengende aber hochinteressante Aufgabe begreife, hat zur Überprüfung und Berichtigung all meiner Theorien zur Erziehung beigetragen. Letztlich haben wir viel Spaß miteinander – was auch daran liegt, dass ich früh begriffen habe, wie wenig man Kinder in eine bestimmte Richtung bewegen kann, wenn sie partout in eine andere Richtung wollen.

Beruflich arbeite ich seit 1992 als Sozialpädagogin in verschiedenen Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit. Die Kinder, Jugendlichen und Heranwachsenden zwischen 12 und 21 Jahren sorgen täglich dafür, dass ich nicht alt werde. Und das ist durchaus positiv gemeint: Sie konfrontieren mich ständig mit Neuem, bringen mich dazu mehr zu lernen, neu zu bewerten und zwischen ihnen und dem Rest der Gesellschaft zu vermitteln.
Im Jahr 2000 schloss ich eine Zusatzausbildung zur Computermedienpädagogin ab und seither arbeite ich neben dem Hauptberuf auch als freiberufliche Referentin.

Geh nicht ins Netz, Kind, da ist es gefährlich!

Die Themen ändern sich über die Jahre: Anfangs war es oft der Homepage-Workshop, der angefragt wurde oder der Umgang mit Multimedia. Dann waren es Online-Rollenspiele. Noch immer ist es die Kommunikation in Communities und die Angst vor den vielen gefühlten Gefahren im Netz. Der zukünftige Trend ist wahrscheinlich das mobile Netz, Apps und mobile Gaming oder Learning.

Immer ist das Thema die Kluft zwischen den Generationen. Dreijährige spielen mit dem Tablet-PC und ihre Mitt-Dreißiger-Eltern fühlen sich schlecht orientiert und oft ratlos, was die Medienerziehung ihrer Kinder angeht.
Oder 13-Jährige fordern einen Facebook-Account (und ein Smartphone!) und die Eltern haben das Gefühl, ihr Kind mitten in die Hölle des Missbrauchs und der Verwahrlosung ziehen zu lassen, wenn sie dem zustimmen.

Rat und Hilfe erhalten Sie bei der Medienpädagogik

Wie meine zahlreichen Kolleginnen und Kollegen in der Medienpädagogik, die es bundesweit gibt, biete ich Hilfe an. Für den Elternabend in Kindergarten, Hort oder Schule, für die Fortbildung von pädagogischem Fachpersonal, für einen Inhouse-Workshop pädagogischer Einrichtungen – fragen Sie mich gerne an!
Mein Themenspektrum reicht von Videospielen bis Fernsehen, von Facebook bis Geocaching, von Mädchenspielen bis zum Überblick über aktuelle Entwicklungen der Mediennutzung Jugendlicher. Und es erweitert sich ständig.

Sie finden mich hier geografisch (49° 27′ 38″ N, 10° 58′ 59″ O)
oder hier virtuell

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